Campermanufaktur Berlin

Von Camper für Camper

Liebe Camper-Community,

wir setzen uns zum Ziel, euch auf dieser Seite wertvolle Tipps rund um das Thema Camperausbau zu geben. Die Seite wird ständig erweitert. Es lohnt sich also, immer wieder mal reinzuschauen. Gerne nehmen wir auch eure Anregungen und Feedback auf. 

Gruß Eure Campermanufaktur


Die häufigsten Missverständnisse und Stolperfallen beim Camper Ausbau  

  1. Zeitliche Planung: Der Aufwand, ein leeren Transporter zu einem Camper auszubauen, wird oftmals unterschätzt. Je nach Geschick sollte man mindestens 150-200 Stunden reine Ausbauzeit ansetzen. Dies gilt, wenn man ein routinierter Ausbauer ist. Für Laien gilt eher Faktor 2-3  --> Siehe auch Kapitel Zeitplanung

  2. Elektrik: Das Thema Elektrik ist das wohl am meisten diskutierte und hinterfragte in Foren. Man kann sich im Netz viele gute Tipps und Infos einholen. Aber Vorsicht: Elektrik ist etwas für Fachleute oder für welche, die sich auskennen. Es gibt weder das Eine Konzept, noch können die Wenigsten das System sicher auslegen, was Kabelstärken und Sicherungen angehen. Ein gutes System ist immer individuell auf das Nutzungs- und Reiseverhalten des Campers abgestimmt. Markengeräte sollten hier bevorzugt zum Einsatz kommen. --> siehe dazu auch Abschnitt Elektrik

  3. Kosten: Beim Thema Kosten denkt fast Jeder zuerst an sein Budget. Das ist verständlich. Aber auch das Verhältnis zwischen Kaufpreis des Autos und Ausbaukosten/-qualität sollte gut gewichtet sein. Was das Ausbauen angeht, so kann man am meisten Geld sparen, wenn man selbst Hand anlegt. Vorsicht aber vor Dingen, welche die eigenen Fähigkeiten übersteigen. Dies kann später zu Schäden führen, die letztendlich Nerven und Geld kosten (Bsp. Wasser oder Elektrik) --> siehe auch Kapitel Kostenplanung. 

  4. DIY: Beim Selbstausbauen kann man viel Erfahrung sammeln und kreativ werden. Und man erfreut sich an dem Produkt schlussendlich länger, da man selbst viel Zeit und Arbeit investiert hat. Natürlich kann man auch die hohen Ausbaukosten deutlich senken. Auf der anderen Seite spielt der Faktor Zeit und Qualität oft eine gegenläufige Rolle. Heißt, aufpassen, dass man das Projekt nicht unterschätzt, damit man das gewünschte Ergebnis in der richtigen Zeit erreichen kann. (>> mehr dazu im Abschnitt DIY vs. Professioneller Ausbau).

  5. Vor dem Kauf eines Fahrzeugs: Vor dem Kauf sollte man bereits die Planung seines Campers grob durchdacht haben, um das richtige Fahrzeug zu kaufen. Dabei spielt Fahzeuggröße aber auch Ausstattung eine Rolle --> siehe dazu auch Vor dem Kauf: Welches Fahrzeug passt zu mir?

  6. Zulassung als Wohnmobil: Um die Ausgaben für die Versicherung so gering wie möglich zu halten, ist eine Wohnmobilzulassung für viele Neubesitzer eines Campers absolut sinnvoll. Wir verraten, auf welche Punkte es im Wesentlichen ankommt, so dass Ihr am Ende nicht ohne Zulassung oder mit großen Schwierigkeiten dasteht --> siehe Zulassung Wohnmobil


Inhalt

1.Zeitplanung

2. Elektrik

3. Isolation

4. Kostenplanung

5. DIY vs. professioneller Ausbau

6. Vor dem Kauf: Welches Fahrzeug ist das Richtige?

7. Zulassung Wohnmobil

8. Standheizung



1. Zeitplanung

Oft wird der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Umbau unterschätzt. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass man einen Transporter nicht unter 150-200 Stunden ausbauen kann. Wenn du das erste Mal einen Camper ausbaust, rechne lieber je nach Geschick mit Faktor 2-3. Hinzu kommt noch der Recherche- und Organisationsaufwand, der oft mit über 50% der Gesamtzeit zu Buche schlägt. Daher Zeiten realistisch einplanen, ggf. mit einer professionellen Beratung am Anfang, die dein Projekt auf die Prüfbank stellt, sowohl technsich als auch vom Budget- und Zeitfaktor her. Wichtig auch. Fang am besten bereits im Herbst an, wenn du zum Sommer das Fahrzeug fertig haben willst. Dann kommst du nicht in Zeitnot.

Tipp: Am Anfang 1-2 Stunden Beratung buchen (am besten noch vor dem Autokauf). Oder mit Hilfe unseres Fragebogens eine erste kostenlose Einschätzung deines Projekts erhalten. So kannst du unter Umständen viele Tage Recherche- und Arbeitsaufwand einsparen sowie Fehler gleich vermeiden.


2. Elektrik

Elektrik ist ein vielfach unterschätztes Thema. Viele nutzen das Internet, um wertvolle Tipps und Einbauhilfen zu erhalten. Dies ist auch gut so und bringt viel Basiswissen. Dennoch bergen allgemeine Informationen aus dem Internet Risiken und Fehlerpotential, sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung. Warum?

Elektrik ist ein sehr individuelles Thema, welches sich für jeden Camper anders darstellt.

Bei der Planung der Elektrik sind folgende Fragen wichtig: 

1) Reiseverhalten: Je nachdem, wann und wo du unterwegs bist, wird sich dein Stromverbrauch als auch deine mögliche Einspeisung verändern. Z.b. bringt ein Solarpanel im Winter grob nur 50% der Leistung der Sommermonate. Aber auch die Standheizung und der Kühlschrank sind temperaturabhängige Verbraucher.

2) Stromverbrauch: Der maximale Verbrauch deiner elektrischen Geräte inkl. Standheizung etc. sind entscheidend für die Auslegung deines Systems. Daher gilt es den maximalen Verbrauch zu ermitteln, den du abdecken möchtest.

3) 230V: grundsätzlich gilt, weniger ist mehr. Wenn man aber dennoch auf 230V Verbraucher nicht verzichten mag, dann möglichst Geräte mit wenig Leistung (Watt) bevorzugen, zumindest wenn man autark abseits von Landstrom stehen möchte. Auf dem Campingplatz kann man durchaus auch mal ein elektrisches Kochfeld betreiben.

4) Autarkie: Wie lange möchtest du frei stehen ohne Strom? Danach richtet sich, wie groß deine Kapazitäten sein müssen. Kleine Standzeiten kann man schon mit einer Zweitbatterie abdecken. Längeres Stehen bedarf oft Unterstützung durch Solarpanele. Aber auch hier gibt es feine Unterschiede. Fest verklebte Zellen sind weniger effizient bei hohen Temperaturen. Auch der Solarregler spielt eine wichtige Rolle. Hier sollte man auf MPPT Technologie setzen.

Tipp: Wenige Verbraucher mitführen. Sommercamper benötigen weniger Installation als Wintercamper. Das kann viel Geld sparen. 

Solar

Solarpanele erfreuen sich großer Beliebtheit. Zurecht, denn sie ermöglichen quasi eine Unabhängigkeit beim Medium Elektrik. Richtig ausgelegt, kann man im Prinzip unbegrenzt stehen.

Tipps:

- Auf Marken setzen

- MPPT Technologie sollte als Standard verwendet werden beim Solarregler

- Aufdachpanels mit Unterlüftung sind im Sommer effizienter als verklebte Panels, da kühler

- Achtung bei den Herstellerangaben. Die angegebene Leistung entspricht selten der Realität, sondern Laborbedingungen. Einige Hersteller geben aber auch die durchschnittlichen realen Werte an

Batterien

AGM, Lithium oder Gel? Jeder der Technologien hat Vor- und Nachteile. Lithium kann tiefenentladen werden und hat damit eine höhere Energieausbeute, ist leichter aber teuer. Auch ermöglicht eine Lithium Ionen Batterie hohen Entladestrom sowie schnellere Ladezeiten. AGM- und Gelbatterien können nicht ganz so schnell geladen und entladen werden (AGM schneller als Gel) und sind schwerer. Gelbatterien können aber gegenüber AGM Batterien tiefer entladen werden, was bei manchen Einsatzzwecken vorteilhaft sein kann. Die Mehrheit setzt heute aber auf AGM Technologie, da sie den besten Kompromiss für die meisten Anwendungen bietet. 

So oder so sollte die Elektrik nach dem Prinzip ausgelegt sein, dass es beim Zusammenspiel der ungünstigsten Faktoren ausreicht und du nicht im Dunkeln stehst, jedenfalls nicht ungewollt. Manche nehmen durchaus in Kauf, dass sie sich dann mit dem Fahrzeug um worst case bewegen müssen. Die Meisten wollen jedoch auf Überraschungen verzichten. 

Wir empfehlen dir beim Thema Elektrik immer eine Beratung durch uns, selbst wenn du das Projekt komplett in Eigenregie umsetzen möchtest. Wir bieten ab einer Stunde Beratung an, können dein System auslegen und planen bis hin zur kompletten Umsetzung. Das entscheidest du selbst.

Eine kostenlose Alternative für ein erstes Feedback bietet unser Fragebogen, wo wir dein Input mit deinem Budget und Vorstellungen abgleichen und dir eine Idee geben, wie ein Setup für dich aussehen könnte. 

Bitte bedenke auch, dass Elektrik nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit ist. Kabelstärken, Sicherungsdimensionen und andere wichtige Details sind variable Größen bei einer Installation und richten sich nach Fahrzeuggröße, Kabellängen und anderen Dingen. Daher ist Vorsicht besser als Nachsicht bei diesem Thema.

3. Isolation

Warum überhaupt Dämmen?

Bevor wir hier ins Detail gehen, verweisen wir gerne auf diesen Artikel im Netz. Dieser bietet eine gute Erklärung, warum Isolation so wichtig ist. 

Dennoch gehen hier Viele den Kompromiss ein, nur teilweise zu dämmen. Das Thema Kältebrücken und Tauwasser kann aber zu einem echten Problem werden (siehe auch verlinkter Artikel), bis hin zur Schimmelbildung im Fahrzeug.

Daher gilt es, gut zu isolieren, besonders, wenn man im Winter oder kälteren Reisegegenden unterwegs ist.

Aber wie?

Armaflex oder Kaiflex hat sich schon rumgesprochen. 19mm ist eine gängige Stärke für unsere Breitengrade, sofern man nur auf Reisen geht und nicht dauerhaft in seinem Fahrzeug lebt.

Das Problem hierbei ist, das Fahrzeug überall zu dämmen. Denn man kommt kaum an alle Stellen, da Kastenwagen oft doppelwandig aufgebaut sind und viele Hinterschneidungen haben.

Armaflex Alternative ?

Eine neue Technik, die bisher nur Wenige auf dem Schirm haben, ist die zusätzliche Isolation mit Sprühkork.  

Bei Sprühkork handelt es sich um ein Gemisch aus kleinsten Korkpartikeln, welche mit einem umweltfeundlichen Klebergemisch auf die Karosserie mit Hilfe eines Kompressors und Sprühpistole aufgetragen werden. Dabei geht der Kork eine luftdichte Verbindung mit dem Blech ein und haftet dauerhaft. Dabei kann die Farbe vom Kunden mitbestimmt werden, was neben den technischen Vorteilen auch einen enormen Zugewinn beim Thema Design bietet.

Vorteile:

  • Kork hat ähnliche Dämmeigenschaften wir Armaflex oder Kaiflex. Allerdings wird der Kork in 3 Schichten je 1mm Stärke aufgetragen, was bedeutet, dass eine optimale Dämmwirkung in einer Kombination mit anderen Dämmstoffen entsteht. Das heißt, große, gut erreichbare Flächen können z.b. mit Armaflex isoliert werden. 

  • Kork lässt sich nicht verdichten, wie Armaflex und behält damit seine Dämmeigenschaften auch unter Druckeinwirkung. 

  • Kork wird kommt in Sprühform überall dort hin, wo Armaflex nicht hinkommt. Das bedeutet, dass an den Stellen, wo sonst das Wasser kondensiert, keine nassen Stellen an den Außenwänden auftreten. Fazit: bessere und homogenere Dämmung , Vermeidung von Tauwasser, Rostbildung und Schimmel im Fahrzeug. 

  • Geräuschdämmung ähnlich wie Alubutyl, da die Resonanz des Blechs verändert wird

  • Kork gibt es in unterschiedlichen Farben und überdeckt die Karosserieteile im Sichtbereich. Damit entsteht ein viel angenehmeres Raumgefühl, was man sonst versucht, mit Filz oder anderen Stoffen zu erreichen. Fazit: Weniger Arbeit und ein angenehmeres Raumbild  

  • Der Aufwand, Armaflex in schwer zugängliche Bereiche zu kleben, entfällt. Das sparrt Zeit und Nerven.

  • Kork ist ein biologisches und nachwachsendes Material und hat enorm positive Dämm- und Raumklimaeigenschaften. Daher wird es auch bei Altbausanierungen eingesetzt.

  • Kork ist wasserabweisend  

4. Kostenplanung

Oft kommt die Frage nach den Kosten für einen Ausbau. Diese Frage lässt sich in der Tat nur schwer beantworten und hängt natürlich vom Fahrzeug und die gewünschte Ausstattung ab.

Die Frage, wie teuer ist ein Auto oder Haus lässt sich ebenso schwer pauschal beantworten. 

Wir versuchen dir dennoch ein erstes Gefühl zu geben.

Ein seriöser Ausbau eines Campers in Eigenregie summiert sich schnell auf Kosten nur für Material zwischen 5-10k Euro. Die Kostentreiber sind hier oft die Elektrik, Wassermanagement (je nach Aufwand) und Sonderausstattungen wir Standheizung. Baut man sich lediglich ein paar Möbel in seinen Camper, kann man natürlich schon für wenig Geld etwas auf die Beine stellen. Zu beachten ist aber das Thema Wohnmobilzulassung und die damit verbundenen Auflagen, sofern man damit plant (siehe auch Abschnitt 7).

Lässt man sein Fahrzeug ausbauen bzw. kauft man sich einige Gewerke zu, dann geht das Budget schnell über 10k Euro. Ein Komplettausbau eines Campers mit Wohnmobilzulassung von einer Fachfirma fängt bei den uns bekannten Anbietern meist erst bei 20k Euro an und hat nach oben eine sehr dehnbare Grenze je nach Kundenwünsche. Dafür erhält man dann aber auch ein schlüsselfertigen Camper. 

Demnächst stellen wir euch an dieser Stelle eine Kostenübersicht zu den einzelnen Arbeiten zur Verfügung.


5. DIY vs. professioneller Ausbau

Hier gibt es nicht die eine passende Antwort. Dennoch möchten wir dir einige Tipps geben, wie du dein Projekt angehen könntest. 

Generell sollte man sich immer fragen, wieviel Lust und Talent bringe ich für das Thema Camperausbau mit. Die Ausbauphasen können zum Teil langwierig und hart sein und neben dem Job kann auch so mancher Hobbybastler an seine Grenzen kommen. Man sollte sich für den Ausbau immer mehr Zeit einplanen, als man oft im ersten Anlauf kalkuliert. Recherche, Materialbesorgungen und Fehler verzögern das Projekt schnell und dies ist kaum zu vermeiden, selbst für den geübten Heimwerker nicht. Daher plane für den kompletten Ausbau ca. 300-500 Arbeitsstunden minimum ein, wenn du mit deinen Ausbauten in einem normalen Rahmen bleibst. 

Der zweite Punkt ist, was traust du dir ernsthaft zu und wie gut sollen die Arbeiten am Ende ausgeführt sein. Ist das Ziel eher ein Budget-Camper oder ein solider Ausbau. Je nachdem solltest du dir bei einzelnen Gewerken Hilfe holen. Das betrifft insbesondere die Elektrik aber auch bei allen anderen Themen solltest du Profis um Rat bitten, um Fehler zu vermeiden. Eine falsche Isolation oder zu wenig Durchlüftung in Kombination mit offenporigen Materialien kann am Ende zu viel Ärger führen und nach einiger Zeit Holz aufquellen oder sogar schimmeln lassen. Daher unser Tipp: Je mehr du selbst machst, je mehr Beratung vom Fachmann macht Sinn. Ein solides Vorwissen durch das Internet ist in jedem Fall gut aber kein Garant für eine gute Ausbauarbeit. 

Viele unserer Kunden reflektieren im Gespräch mit uns ihr Wissen und können Fragen loswerden, wo sie noch im Dunkeln stehen. Außerdem bekommen sie oft ein gutes Gefühl, ob sie sich die Arbeit tatsächlich zutrauen. Da die Frage DIY vs. Ausbau oft nicht schwarz-weiß ist, bieten wir unseren Kunden eine Kombination aus Beidem an. Damit fahren viele Selbstausbauer am Besten. 

6. Vor dem Kauf: Welches Fahrzeug ist das Richtige?

Vor dem Kauf sollte man bereits die Planung seines Campers grob durchdacht haben, um das richtige Fahrzeug zu kaufen. 

Viele fragen nach dem Verhältnis von Kaufpreis zu Ausbaukosten. Dabei gilt grob: Wenn man einen hochwertigen Ausbau machen möchte lohnt es sich auch ein neueres Fahrzeug zu kaufen als Basis. Ist es eher andersherum, darf das Fahrzeug auch mal älter sein und mehr Kilometer auf dem Tacho haben.

Ganz grob empfehlen wir unseren Kunden, wenn der Ausbau 15 tausend Euro übersteigt sollte das Basisfahrzeug nicht viel mehr als 100.000 KM runter haben und nicht viel älter als 5 Jahre sein. Bei Ausbauten über 20.000 Euro gilt dies erst recht. So kann man auch beim Wiederverkauf die richtige Käufergruppe ansprechen, die meist auf beide Parameter achten. 

Andersherum lohnt es sich nicht aus unserer Sicht, wenn ich ein 15 Jahre altes Fahrzeug mit 350.000 KM kaufe und dann einen Ausbau für 25.000 Euro machen lasse vom Fachbetrieb. 

Vor dem Kauf sollte man sich auch grob überlegen, auf welche Ausstattung man Wert legt. So manche, die sich einen Transporter gekauft haben und später z.b. eine Sitzbank nachrüsten wollten, mussten feststellen, dass die entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Daher gilt auch hier, besser vorher planen und dann kaufen!

Unsere Favoriten der Kastenwagenklasse:

Fiat Ducato Camper Ausbau

Der Fiat Ducato ist eines unserer liebsten Ausbaufahrzeuge. Baugleich mit dem Peugeot Boxer und dem Citroen Jumper ist er geräumig, relativ gerade und verfügt über Stehhöhe schon beim H2 Modell. Außderm verfügt er über eine relativ lange Ladefläche und ist günstig in der Anschaffung.

Peugeot Boxer

- siehe auch Fiat Ducato

Citroen Jumper

- Siehe auch Fiat Ducato

Ford Transit

Der Ford Transit unterbietet oftmals im Gebrauchtwagensegment den Preis von seinen günstigen Konkurrenten wie Fiat, Peugeot oder Citroen. Er besticht durch ein modernes und etwas anderes Design, verfügt über eine größere Einstiegshöhe, ist dafür aber im Innenraum etwas niedriger und kürzer. Ggf. sollte man über eine H3 Höhe nachdenken.

Mercedes Sptinter

Viele sind Fan des Mercedes Sprinter. Zurecht in unseren Augen. Allerdings ist der Preis für Viele zu hoch und damit fällt für die meisten Budget-Ausbauten der Mercedes raus bei der Auswahl.

VW Crafter

Der Crafter ist ebenfalls beliebt aber auch teuer bei der Anschaffung. 

7. Zulassung Wohnmobil

Das Thema Wohnmobilzulassung ist ein beliebtes und interessantes, zurecht. Eine Zulassung als Wohnmobil gegenüber einem Transporter kann viel Geld sparen beim Thema Steuern und teilweise Versicherung. Im Einzelfall gilt das zu prüfen.

Es wird aber zunehmend schwieriger, eine Zulassung ohne Probleme und Reiberein mit dem TüV zu bekommen. Immer wieder gibt es Neuerungen und Änderungen bei Prüfvorschriften. Aktuell z.b. sind mobile Gaskocher nur noch eingeschränkt zulässig und auch Heckauszüge mit Küchen reichen in manchen Fällen nicht mehr aus für die Zulassung. Außerdem gibt es härtere Kriterien beim Thema 230V im Auto und damit verbundene Anforderungen an Prüfvorschriften (siehe dazu auch VDE 0100 - Teil 600). Der Vorteil eines Fachbetriebes ist hier klar, dass dieser gut beraten kann aber eben auch oft mit dem TÜV zusammenarbeitet. Damit gibt es wenig Überraschungen später bei der Umschreibung. Außerdem kann man hier Kosten sparen für Gutachten oder spätere Um- oder Rückbauten, auf die der Gutachter bestehen könnte.

Im Zweifelsfall ist hier eine kurze Beratung ebenfalls sinnvoll, um hilfreiche Tipps zu erhalten oder ggf. die Zulassung mit uns gemeinsam zu machen. 

8. Standheizung

Beim Thema Standheizung geht es oft um die Kosten und weniger um das Wie. 

Es gibt zwar verschiedene  Möglichkeiten, unterschiedliche Anwendungen mit einer Standheizung abzudecken. Die Meisten setzen jedoch im Camper auf eine Luftstandheizung, da es ihnen lediglich um eine Erwärmung des Innenraums geht.

Einbauort

Grundsätzlich kann man eine Standheizung außen und innen verbauen. 

Außen: Eine externe Installation bietet den Vorteil, dass man Betriebsgeräusche nach draußen verbannt. Jedoch ist die Installation aufwendiger und damit teurer. Hinzu kommt, dass man das Gerät zusätzlich schützen muss vor Wasser und Staub, was aber kaum möglich ist. Die Lebensdauer kann dadurch herabgesetzt werden und eine regelmäßigere Wartung könnte ebenfalls notwendig werden.

Innen: Eine Installation im Innenraum ist grundsätzlich leichter, schützt das Gerät vor Umwelteinflüssen und erleichtert den Zugang zur Standheizung später. Nachteil ist der Platzbedarf. Baut man das Gerät in einen Korpus oder Möbel ein, ist das Thema Geräusche auch nicht wirklich ein Entscheidungskriterium. 

Die Ansaugluft würden wir generell aus dem Innenraum empfehlen, um keine Abgase oder zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenraum zu befördern.

Kosten

Beim Thema Kosten kann man im Einsteigerbereich mit einer 2KW Standheizung mit ca. 600 Euro Kosten rechnen. Für die Installation kann muss man mit ca. 1000 Euro rechnen, je nach Setup.


Weiterer Inhalt folgt in Kürze.

Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!

 
E-Mail
Anruf
Karte